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Datareus
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PraxisbeispielDatenprodukte2 Min. Lesezeit
  • Aus Execution Sprints

Datenprodukte am eigenen Fall entwickeln

Ein Team schärft im Execution Sprint ein Datenprodukt entlang von Nutzerbedarf und Wirkung

Statt Datenprodukte abstrakt zu definieren, entwickelten die Teilnehmenden eigene Kandidaten weiter. Nutzer, Nutzen, Qualität und Verantwortung wurden direkt daran geklärt.

Leitfrage

Wie wird Lernen über Datenprodukte unmittelbar an der eigenen Herausforderung wirksam?

Von Datareus

Zu Beginn des Sprints gab es viele Vorstellungen davon, was ein Datenprodukt ist: eine Datei, eine Schnittstelle, ein Bericht oder ein Datenmodell.

Die entscheidende Frage blieb häufig unbeantwortet:

Welches Problem lösen wir damit – und für wen?

Der Execution Sprint war keine klassische Schulung mit anschließender Transferhoffnung.

Die Teilnehmenden kombinierten kurze, flexibel abrufbare Inhalte mit der Arbeit an eigenen Datenproduktkandidaten. Zwischen den Lerneinheiten entwickelten sie ihre Ergebnisse weiter, teilten sie in der Gruppe, erhielten Feedback und passten ihre Ansätze an.

Business Impact, Nutzerbedürfnisse, Pitch, Domänen, Datenmanagement, Datenqualität, Governance und Data Contracts wurden dadurch nicht nacheinander „unterrichtet“, sondern an einer eigenen Herausforderung miteinander verbunden.

Eine Rückmeldung brachte den Perspektivwechsel auf den Punkt:

„Datenprodukte müssen echten Mehrwert stiften – keine reinen Daten-Exporte.“

Auch frühes Nutzerfeedback, eine klare Trennung von Problem und Lösung sowie die verständliche Vermittlung des Nutzens wurden als zentrale Erkenntnisse genannt.

Am Ende standen keine allgemeinen Übungsaufgaben. Die Teilnehmenden hatten:

  • eigene Produktideen geschärft,
  • Nutzer und Nutzen konkretisiert,
  • wichtige Verantwortlichkeiten erkannt,
  • erste Produktkonzepte entwickelt,
  • und nächste Schritte für Prototypen, Feedback und Weiterentwicklung vereinbart.